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Kompetenzzentrum Datenbewirtschaftung

Das Kompetenzzentrum Datenbewirtschaftung (KDB) koordiniert die Standardisierung, Dokumentation und Offenlegung von Verwaltungsdaten in der Schweiz. Es unterstützt die Verwaltungseinheiten und fördert die FAIR-Prinzipien über Metadatenplattformen wie opendata.swiss, I14Y und metadata.swiss.

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Unsere Rolle: Veröffentlichung und Harmonisierung von Daten

Das Kompetenzzentrum Datenbewirtschaftung (KDB) koordiniert und fördert die Veröffentlichung von Verwaltungsdaten (Open Government Data). Offene Daten erhöhen die Transparenz des staatlichen Handelns und erleichtern die Weiterverwendung durch Behörden, Unternehmen und Bevölkerung.

Das KDB unterstützt die Verwaltungseinheiten bei der Beschreibung ihres gesamten Datenbestands und bei der semantischen Harmonisierung. Die Harmonisierung verbessert die effiziente Datenverwaltung und verhindert, dass dieselben Informationen mehrfach erfasst werden.

Bei der technischen Entwicklung arbeitet das KDB eng mit dem Bereich Metadatenplattform derselben Sektion des BFS zusammen. Dieser Bereich entwickelt und betreibt die Plattformen opendata.swiss, I14Y sowie die künftige Plattform metadata.swiss.

Wichtigster Auftrag im Bereich offene Daten:

Das KDB steuert den Masterplan OGD 2024-2027 in Zusammenarbeit mit dem Eidgenössischen Departement des Innern (EDI). Das Ziel: Transparenz und Mitwirkung stärken, indem öffentliche Verwaltungen ihre Daten gemäss Artikel 10 EMBAG öffentlich machen.

Innerhalb des BFS legt das KDB die Standards für die Veröffentlichung von Daten fest. Es unterstützt Datenanbietende und Datennutzende und erleichtert den Wissensaustausch.

Das KDB verwaltet zudem das Portal opendata.swiss, die offizielle Schweizer Plattform für offene Verwaltungsdaten (Open Government Data, OGD). Das Portal bietet Behörden, Unternehmen und der Öffentlichkeit freien Zugang zu den Datensätzen.

Wichtigster Auftrag im Bereich der Interoperabilität

Bürgerinnen und Bürger sollten dem Staat dieselben Informationen nicht mehrmals liefern müssen. Sobald die Daten einmal erfasst wurden, sollen die Verwaltungseinheiten diese gegenseitig austauschen können, sofern dies zulässig und sinnvoll ist.

Damit das Once-Only-Prinzip umgesetzt werden kann, müssen alle betroffenen Stellen gemeinsame Definitionen verwenden: Die gleichen Inhalte müssen einheitlich erfasst, beschrieben und kodiert werden. Die Daten müssen daher harmonisiert oder standardisiert werden.

Das Kompetenzzentrum Datenbewirtschaftung unterstützt diese Harmonisierungsarbeiten. Mit der Interoperabilitätsplattform I14Y (und künftig mit dem Portal metadata.swiss) stellt es ein zentrales Instrument zur Bestandsaufnahme und Harmonisierung von Daten zur Verfügung.

Unterstützung bei der Umsetzung

Das KDB unterstützt Ämter, Departemente und Organisationen bei der Umsetzung einer OGD-Strategie sowie bei der Harmonisierung ihrer Daten. Finden Sie heraus, wie das Kompetenzzentrum Datenbewirtschaftung Sie unterstützen kann.

Möchten Sie mehr über OGD erfahren?

Unsere FAQ sowie vier Erklärvideos vermitteln Informationen zu den Grundsätzen, zur Gouvernanz und zur Weiterverwendung von offenen Verwaltungsdaten (OGD) in der Schweiz.

Weiterführende Informationen

Bundesamt für Statistik

Kompetenzzentrum Datenbewirtschaftung
Espace de l'Europe 10
Schweiz - CH-2010 Neuenburg