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Daten für eine informierte Schweiz

Das Bundesamt für Statistik (BFS) stellt hochwertige Daten und statistische Informationen über die Schweiz bereit und schafft damit Grundlagen für fundierte Entscheidungen und für die demokratische Meinungsbildung. Es zeichnet sich aus durch methodische Unabhängigkeit, wissenschaftlicher Expertise und die Fähigkeit, heterogene Daten in verlässliche und nutzbare Informationen zu überführen.

Illustration: Ein Kristall mit Aufwärtspfeil steht im Zentrum einer Plattform, umgeben von verbundenen Modulen mit Datenwürfeln, Säulen, Netzwerken und einer Kurve.

Im Fokus

Medienmitteilungen

27. Oktober 2026

Statistische Zusammenarbeit Schweiz–EU: Anpassung bilaterales Abkommen 2004

Der Gemischte Ausschuss Schweiz-EU hat an seiner Sitzung vom 27. Oktober 2026 in Bern den Anhang A des bilateralen Statistikabkommens angepasst, damit die Statistiken der beiden Parteien weiterhin kohärent und vergleichbar bleiben. Der Bundesrat hatte diese Revision an seiner Sitzung vom 2. September 2026 gutgeheissen. Der neue Anhang A tritt umgehend in Kraft. Durch die regelmässigen Anpassungen kann die Eidgenossenschaft ihre internationale Sichtbarkeit und damit den Wirtschaftsstandort Schweiz stärken.

27. Oktober 2026

267 300 Personen beziehen wirtschaftliche Sozialhilfe

Das Bundesamt für Statistik (BFS) hat die Sozialhilfestatistik technisch und methodisch grundlegend modernisiert. Die ersten, vollständig nach der neuen Methode erstellten Ergebnisse zeigen für 2025 eine Sozialhilfequote von 2,9%. Insgesamt wurden rund 267 300 Personen durch die wirtschaftliche Sozialhilfe unterstützt.

27. Oktober 2026

Die Preise für Wohneigentum sind im 3. Quartal 2026 um 1,7% gestiegen

Der Schweizerische Wohnimmobilienpreisindex (IMPI) ist im 3. Quartal 2026 im Vergleich zum Vorquartal um 1,7% gestiegen und steht bei 129,8 Punkten (4. Quartal 2019 = 100). Auf nationaler Ebene haben sowohl die Preise für Einfamilienhäuser (+2,1%) als auch diejenigen für Eigentumswohnungen (+1,3%) angezogen. Am stärksten gestiegen sind die Wohneigentumspreise in den städtischen Gemeinden einer kleinen oder ausserhalb einer Agglomeration (+3,4%), der kleinste Preisanstieg fand in den in den intermediären Gemeinden (+0,6%) statt. Im Vergleich zum entsprechenden Vorjahresquartal betrug die Gesamtteuerung +4,4%. Dies geht aus den Zahlen des Bundesamtes für Statistik (BFS) hervor.

26. Oktober 2026

Revision der kantonalen BIP für ein genaueres Bild der regionalen Wirtschaft

Im Anschluss an die 2025 veröffentlichte Revision des Bruttoinlandprodukts (BIP) der Schweiz publiziert das Bundesamt für Statistik (BFS) eine revidierte, provisorische Zeitreihe der kantonalen BIP für die Jahre 2011 bis 2024. Die Revision führt zu erheblichen Veränderungen der kantonalen BIP, bestätigt aber weitgehend die langfristigen Wachstumstrends.

26. Oktober 2026

Effektiv- und Mindestlöhne sind 2026 um durchschnittlich 0,5% bzw. 0,8% gestiegen

Die unterzeichnenden Sozialpartner der wichtigsten Gesamtarbeitsverträge (GAV) in der Schweiz haben für das Jahr 2026 eine Erhöhung der Effektivlöhne um durchschnittlich 0,5% und der Mindestlöhne um durchschnittlich 0,8% beschlossen. Von der Effektivlohnerhöhung wurden 0,3% individuell und 0,2% kollektiv zugesichert. Dies geht aus der Erhebung über die gesamtarbeitsvertraglichen Lohnabschlüsse hervor, die vom Bundesamt für Statistik (BFS) durchgeführt wird.

20. Oktober 2026

Im Jahr 2025 übte jede siebte erwerbstätige Person eine selbstständige Tätigkeit aus

2025 waren 13,9% der Erwerbstätigen in der Schweiz im Haupterwerb selbstständig (einschliesslich Arbeitnehmende im eigenen Betrieb). Selbstständigerwerbende waren im Durchschnitt acht Jahre älter als Arbeitnehmende. Ihre Arbeitsbedingungen zeichneten sich durch eine höhere Wochenarbeitszeit und vermehrtes Arbeiten am Wochenende aus. Dies sind einige Ergebnisse aus der Publikation zur selbstständigen Erwerbstätigkeit in der Schweiz 2025 des Bundesamtes für Statistik (BFS).