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Veröffentlicht am 15. Januar 2026

Sie haben die ersten Funktionen der BER-Plattform getestet

Eléonore Jeanjean und Massimo M. haben an der ersten Testphase der BER-Plattform teilgenommen. Rückblick auf ihr Engagement, ihre ersten Eindrücke und die Erkenntnisse aus dieser Pilotphase.

Die BER-Plattform wurde im 4. Quartal 2025 einer ersten Pilotphase unterzogen. Sieben UID-Partner haben daran teilgenommen. So auch Eléonore Jeanjean und Massimo M., welche beide im kantonalen Unternehmensregister (RCEnt) des Kantons Waadt tätig sind und sich bereit erklärt hatten, als Pilotpartner zu fungieren. Sie erklären, was sie zur Teilnahme motiviert hat und was sie aus dieser ersten Phase mitnehmen.

BFS – Warum wollten Sie Pilotpartner in dieser ersten Testphase der BER-Plattform sein?

E. J.
Die Teilnahme an dieser ersten Testphase war für uns wichtig, um die für die Umstellung auf das BER erforderlichen Anpassungen vorwegzunehmen und zu ermitteln. Ausserdem erhielten wir somit die Möglichkeit, gegebenenfalls unsere Bedürfnisse und Erwartungen einzubringen.

M. M.
Als Projektleiter und Tester unserer Anwendung für das kantonale Unternehmensregister finde ich es immer sehr interessant, zu den Testphasen beitragen zu können und die notwendigen Anpassungen vorwegzunehmen, insbesondere was die fachlichen Daten betrifft.

BFS – Was ist Ihr erster Eindruck?

E. J.
Diese erste Pilotphase war sehr interessant und hilfreich, um den Fortschritt des BER-Projekts zu verfolgen, und ist sehr vielversprechend für die Zukunft.

Die meisten Informationen, die derzeit in der API für die Unternehmenssuche bereitgestellt werden, werden in die zukünftige BER-API übernommen. In dieser Phase wurden keine Hindernisse für die Migration zur BER-API festgestellt.

Ausserdem sind alle derzeit auf der Benutzeroberfläche (UID-Webanwendung) angezeigten Informationen auf der neuen BER-Oberfläche verfügbar. Der Stil ist sehr modern und einheitlich mit den anderen Seiten des BFS.

M. M.
Diese Pilotphase war sehr interessant und aufschlussreich, um einen ersten Einblick in die neue BER-Schnittstelle und die darin enthaltenen Daten zu erhalten.

BFS – Wie verliefen die Tests?

E. J.
Die Tests verliefen sehr gut. Zu Beginn hatten wir einige Unsicherheiten hinsichtlich der Erstellung der Zertifikate und Tokens, aber der BER-Support konnte unsere Fragen schnell und effizient beantworten. Nachdem der „administrative” Teil abgeschlossen war, konnten die API-Aufrufe über das Tool Postman durchgeführt und die Ergebnisdaten analysiert werden.

M. M.
Die Tests verliefen sehr gut. Ich danke dem BER-Supportteam, das mir sehr schnell helfen konnte, als ich bei der Erstellung der für den Zugriff auf die BER-Schnittstelle erforderlichen digitalen Identität nicht weiterkam.

BFS – Jokerfrage: Werden Sie bei den nächsten Tests dabei sein, die für Ende des 3. Quartals 2026 geplant sind?

E. J.
Wir freuen uns darauf, die nächsten Funktionen im BER zu testen und mehr über die Migration des «InfoAbos» zu erfahren. Wir werden gerne an der nächsten Pilotphase teilnehmen.

M. M.
Ja, gerne, wir sind gespannt auf die nächsten Testphasen und die nächsten Schritte des BER-Projekts.

Eléonore Jeanjean ist Referenz-Expertin in der Generaldirektion für Digitales und Informationssysteme (DGNSI) des Kantons Waadt. Sie ist insbesondere für das kantonale Unternehmensregister (RCEnt) zuständig. Dort begleitet sie die Entwicklungen im Zusammenhang mit der UID sowohl hinsichtlich der Datenqualität als auch der technischen Aspekte.

Massimo M. ist Projektleiter des kantonalen Unternehmensregisters (RCEnt) des Kantons Waadt. Er ist verantwortlich für die Fachanwendung des Registers sowie für das Testen der Anwendung. Er sorgt für die Kohärenz der Produktionsdaten und deren Übereinstimmung mit den gesetzlichen Grundlagen und fungiert als Schnittstelle zu den Fachanwendern des RCEnt.

Bundesamt für Statistik

Sektion Betriebs- und Unternehmensregister
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